Historisches Zentrum - Friedrich-Engels-Haus und Museum für Frühindustrialisierung

Gründungsjahr 1970
Museumsleitung Lars Bluma

Besucheranschrift

Engelsstr. 18
42283 Wuppertal

Postanschrift

Engelsstr. 10
42283 Wuppertal

Tel.

  (0202) 5634375 oder 5636498

Fax

  (0202) 5638027

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  • Museum bietet: Teilweise Rollstuhlzugänglich
  • Museum bietet: Museumsshop
  • Museum bietet: Parkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Führungen für Sehbehinderte
  • Museum bietet: Behinderten-WC
  • Museum bietet: Gastronomie

Beschreibung

Museum der Frühindustrialisierung

In seiner Schrift „Die Lage der arbeitenden Klasse in England“ beschrieb Friedrich Engels die industrielle Revolution in England. Er hatte einen geschärften Blick dafür, denn auch das Bergische Land, seine Heimat, befand sich in einer frühindustriellen Entwicklungsphase. Hier entwickelte sich bereits ab dem 16. Jahrhundert die Kleineisenindustrie (Waffen, Messer, Werkzeuge) und besonders die Textilindustrie. Diese setzte immer mehr auf technisch moderne Spinnmaschinen und mechanische Webstühle, die immer häufiger auch von Dampfmaschinen angetrieben wurden.

Die industrielle Entwicklung prägte die Menschen und die Geographie der gesamten Region. Das Museum für Frühindustrialisierung spiegelt diese Phase der Industrie-, Technik-und Sozialgeschichte des Bergischen Landes zwischen 1750 und 1850 wider. Zahlreiche betriebsfähige, original erhaltene Maschinen werden hier vorgeführt. Die Besucher erfahren mit audio-visuellen Präsentationen und didaktischen Lernstationen hautnah die Lebens- und Arbeitsverhältnisse jener Zeit.

Zwei Industriebauten aus der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert beherbergen das Museum für Frühindustrialisierung. Sie verleihen dem musealen Ambiente ein hohes Maß an Authentizität.


Engels Haus

DAS FRIEDRICH-ENGELS-HAUS IST WEGEN UMFANGREICHER RENOVIERUNGSMASSNAHMEN BIS VORAUSSICHTLICH NOVEMBER 2020 FÜR BESUCHERINNEN UND BESUCHER NICHT ZUGÄNGLICH!

Die Familie Engels besaß ursprünglich fünf Wohnhäuser im ehemaligen Unterbarmer Bruch. Das älteste, das Stammhaus (I) der Familie Engels, südlich des heutigen Museumsgeländes, wurde durch den Eisenbahnbau (1842) vollends beseitigt. Vom Stammhaus (II) sind nur noch Reste der Grundmauern (unter dem heutigen Museumshof) erhalten.

Im dritten Haus (ehemals Bruch Nr. 127) befindet sich heute das Engels - Museum, neben diesem ein weiteres, größeres und auch herrschaftlicher ausgestattetes Haus der Familie. Hinzu kam ursprünglich noch das während des Krieges (1943) zerstörte Geburtshaus von Friedrich Engels, von dessen einstigem Standort heute ein Gedenkstein zeugt.

Das Museum hat als außerschulischer Lernort in der Region längst Anerkennung gefunden: Seit seiner Eröffnung wurde es von mehr als 130.000 Schulkindern aller Schultypen im Klassenverband besucht. Diese Schüler werden durch eigene pädagogische Fachkräfte geführt. Auf diese pädagogische Arbeit wird größter Wert gelegt, denn es erscheint uns wichtig, junge Menschen mit historischen Fragestellungen vertraut zu machen und zum Verweilen in einer geschichtlichen Epoche einzuladen. Ein Museumsbesuch soll aber auch Spaß machen, Freude vermitteln am eigenen Entdecken und Forschen, ohne dabei unbedingt den pädagogischen Zeigefinger hochzuhalten.
Museum geschlossen
Das Museum wird zum 01.06.2018 wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten geschlossen.

Hinweise zu Veranstaltungen während dieser Zeit entnehmen Sie bitte folgenden Links:

www.historisches-zentrum-wuppertal.de

www.friedrich-engels-haus.de

www.wuppertal.de

Letzte Aktualisierung: 24.04.2018