Stadt Düsseldorf, ab 29.11.2021, 30 Tage

Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf

100 Jahre Gesundheitsamt

23.08.2021 - 02.01.2022
NRW-FORUM Düsseldorf

AR Biennale. Digitaler Skulpturenpark im Ehrenhof

22.08.2021 - 20.02.2022
Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf

Architektur - Haifa - Bauhaus: Fotografien von Stephanie Kloss

14.10.2021 - 01.05.2022
Kunstpalast

Captivate! Modefotografie der 90er. Kuratiert von Claudia Schiffer

15.09.2021 - 09.01.2022
K20 K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen - K20 Kunstsammlung am Grabbeplatz

Die Sammlung. Befragen und Weiterdenken

06.07.2021 - 01.01.2023
Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft in Düsseldorf

Du wirst gerettet werden: Die Cellistin von Auschwitz

03.11.2021 - 19.12.2021
Kunstpalast

Electro. Von Kraftwerk bis Techno

09.12.2021 - 15.05.2022
Kunstpalast

Electro. Von Kraftwerk bis Techno

09.12.2021 - 15.05.2022
Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf

Entrechtet und beraubt. Der Kunsthändler Max Stern

02.09.2021 - 30.01.2022
Theatermuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf

Erinnerungsgeister und Hoffnungslichter

10.10.2021 - 20.02.2022
K20 K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen - K20 Kunstsammlung am Grabbeplatz

Georges Braque. Erfinder des Kubismus

25.09.2021 - 23.01.2022
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum

Im Tau des Morgens – Highlights japanischer Keramik aus 160 Jahren

09.09.2021 - 06.02.2022
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum

Krakauer Krippenkunst – Glanzvolle Weihnachtstradition

25.11.2021 - 30.01.2022
Heinrich-Heine-Institut

Kriwet – Ein Dichter aus Düsseldorf

13.09.2021 - 09.01.2022
K20 K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen - K21 Kunstsammlung im Ständehaus

Lines and Lines. Sol LeWitt und Konrad Fischer

27.07.2021 - 31.12.2021
Aquazoo Löbbecke Museum

Löbbeckes Erben

03.11.2021 - 27.02.2022
Goethe-Museum Düsseldorf/Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung

Luxus & Lifestyle. Weimar und die weite Welt

26.10.2021 - 20.02.2022
K20 K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen - K20 Kunstsammlung am Grabbeplatz

Lynette Yiadom-Boakye. Fliegen im Verbund mit der Nacht

16.10.2021 - 13.02.2022
K20 K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen - K21 Kunstsammlung im Ständehaus

Marcel Odenbach. So oder so

09.10.2021 - 09.01.2022
K20 K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen - K20 Kunstsammlung am Grabbeplatz

OPEN SPACE. Nichts als Zukunft

13.11.2021 - 13.02.2022
Kunsthalle Düsseldorf

Produktive Bildstörung. Sigmar Polke und aktuelle künstlerische Positionen

13.11.2021 - 06.02.2022
Gerhart-Hauptmann-Haus. Deutsch-osteuropäisches Forum

Sammlung neu entdeckt. Ausgewählte Arbeiten der "Ostdeutschen Artothek" im Dialog mit Werken von Thomas Koester und Jan Stieding

24.09.2021 - 17.12.2021
Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf

Sichert(e) sich auch unser Land einen Platz an der Sonne? Der lange Schatten der deutschen Kolonialzeit

21.11.2021 - 02.01.2022
K.I.T. - Kunst im Tunnel

Stipendium Vordemberge-Gildewart

26.11.2021 - 13.02.2022
K.I.T. - Kunst im Tunnel

Stipendium Vordemberge-Gildewart

26.11.2021 - 13.02.2022
NRW-FORUM Düsseldorf

Willkommen im Paradies

27.08.2021 - 09.01.2022

K20 K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen - K20 Kunstsammlung am Grabbeplatz

Besucheranschrift

Grabbeplatz 5
40213 Düsseldorf

Postanschrift

Grabbeplatz 5
40213 Düsseldorf

Tel.:

0211 83 81-204

Fax:

0211 83 81-209
  • Museum bietet: Abends geöffnet
  • Museum bietet: Gastronomie
  • Museum bietet: Behindertenparkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Museumsshop
  • Museum bietet: Behinderten-WC
  • Museum bietet: Newsletter
  • Museum bietet: Regelmäßige Führungen
  • Museum bietet: Voll Rollstuhlzugänglich
  • Museum bietet: Parkplatz vorhanden

Georges Braque. Erfinder des Kubismus
25.09.2021 - 23.01.2022

Ausstellung

Beschreibung

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen würdigt den in Deutschland bislang zu wenig beachteten Georges Braque als bahnbrechenden Künstler der französischen Avantgarde. Die Ausstellung konzentriert sich auf die wichtigsten Jahre seines Schaffens, auf das besonders spannende und ereignisreiche Frühwerk zwischen 1906 und 1914.

Vor dem Ersten Weltkrieg prägt der junge Georges Braque (1882–1963) mit seinem Freund Pablo Picasso acht Jahre lang die vielleicht revolutionärste Etappe in der Geschichte der modernen Malerei: den Kubismus. Landschaften und Stillleben sind seine Spezialmotive. Die Ausstellung zeigt, wie Braque in rasanter Abfolge und auf höchstem Niveau die stilistischen Mittel weiterentwickelt oder neu erfindet. Fauvismus, Vorkubismus, Analytischer Kubismus, Papier Collés und Synthetischer Kubismus folgen in einzigartiger Verdichtung aufeinander. Tempo und Intensität der Stilwechsel verblüffen bis heute. Die Ausstellung zeigt am Werk Braques den beispielhaften Weg der modernen Kunst von der gegenständlichen zur abstrahierten Wirklichkeitswiedergabe. Rund 60 Meisterwerke aus internationalen Museen, Privatsammlungen und den Beständen der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen werden zusammengetragen und in einer maßgeschneiderten Architektur im K20 präsentiert.

Die Jahre vor dem Ersten Weltkrieg bringen in Westeuropa bahnbrechende Erfindungen, neue Denkweisen und Philosophien und die faszinierende Beschleunigung des Alltags hervor. Dort liegt der Ursprung unseres modernen, medialen Zeitalters, mit dem sich auch die räumlichen und zeitlichen Wahrnehmungsweisen völlig verändern. So eröffnen Automobile, Flugzeuge und Röntgenbilder neue Blickwinkel und dynamische Perspektiven auf die Welt. Das immer populärer werdende Kino mit seinen überraschenden bildtechnischen Möglichkeiten erweitert den Wahrnehmungshorizont und wird zur Inspiration der malenden Avantgarde. In der Werkgeschichte des jungen Braque, der ein begeisterter Kinogänger ist und sich von den neuen Techniken des Films anregen lässt, erscheinen die Ereignisse der Zeit wie in einem Brennglas fokussiert.

Die Ausstellung folgt dieser Faszination und verortet Braques künstlerische Phasen in den historischen Kontext. Filme und dokumentarische Materialien werden in die Ausstellung mit einbezogen, um den Zusammenhang zwischen der Dynamisierung des Alltags und der ästhetischen Formentwicklung in der bildenden Kunst erfahrbar werden zu lassen, aber auch um die Diskrepanz zwischen den visuellen Neuerungen der Vorkriegszeit und der medialen Bilderflut, in der wir heute leben, zu begreifen.

Von Braque gibt es keine theoretischen Abhandlungen, kaum Schriftverkehr mit gleichgesinnten Künstlern. Wer war Georges Braque? Was macht ihn einzigartig innerhalb der Avantgarde am Pariser Montmartre? Braque war radikal im malerischen Ausdruck, stets im Zentrum der Ereignisse. Doch anders als seinen Freund Picasso, den virtuosen, temperamentvollen und sprunghaften Spanier, schildern seine Zeitgenossen den jungen Braque als bedächtig, verlässlich und von großer Intensität. Dem äußerst innovativen, aber „ruhigen, langsam arbeitenden Normannen“ wird in Kunst- und Sammlerkreisen Vertrauen geschenkt. Für Guillaume Apollinaire war Braque sogar der „Patron“ der modernen Kunst! Der Freund und Dichter wies ihm diese sicherlich zwiespältige Rolle bereits 1912 zu. Für ihn war Braque der „Schutzheilige“, der „Prüfstein“ des Kubismus, und er sollte es bis zum Lebensende bleiben. Selbst viele Jahrzehnte später bekräftigt der renommierte deutsche Kunsthistoriker Gottfried Sello nach dem Tod Braques im Jahr 1963 diese Sichtweise: „Für Frankreich bedeutet Braque den Garanten künstlerischer Kontinuität. Er hat es fertiggebracht, seine Nation `en bloc´ von der modernen Malerei zu überzeugen.“ Ausstellung und Katalog versuchen die Liste der Zuschreibungen kritisch zu hinterfragen und damit näher an den wahren Georges Braque heranzukommen.

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Sammlung und deren wissenschaftliche Erforschung sind Bestandteil unseres gesellschaftlichen Auftrags als Museum. Die Ausstellungsidee wurde aus dem Sammlungsbestand der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen heraus entwickelt, die über vier herausragende Werke von Georges Braque verfügt.

Link zur Ausstellung:

www.kunstsammlung.de

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