NRW-FORUM Düsseldorf

Besucheranschrift

Ehrenhof 2
40479 Düsseldorf

Postanschrift

Ehrenhof 2
40479 Düsseldorf

Tel.:

(0211) 89 266 90

Fax:

(0211) 89 266 82
  • Museum bietet: Abends geöffnet
  • Museum bietet: Voll Rollstuhlzugänglich
  • Museum bietet: Montags geöffnet
  • Museum bietet: Gastronomie
  • Museum bietet: Parkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Museumsshop
  • Museum bietet: Behinderten-WC
  • Museum bietet: Behindertenparkplatz vorhanden

Liu Xiaodong. Langsame Heimkehr
09.06.2018 - 19.08.2018

Ausstellung

Beschreibung

Die von Heinz-Norbert Jocks mitkuratierte Doppelausstellung „Langsame Heimkehr“ ist eine Weltpremiere und die erste Ausstellung, die sich der enormen Komplexität von Liu Xiaodongs Schaffen widmet. Gezeigt werden Arbeiten aus den Jahren 1983 bis 2018, rund 60 Gemälde, Bildskizzen, Fotografien, übermalte Fotografien, eine digitale Malmaschine, Tagebuchnotizen und der im Ausland gefeierte schwarz-weiße Avantgardefilm „The Days“ (1993) des Regisseurs Wang Xiaoshuai.

Die Kunsthalle Düsseldorf gibt einen Überblick über Lius Malerei, ergänzt durch den Film, der am 4. und 18. Juni jeweils um 19 Uhr in der Düsseldorfer Black Box gezeigt wird. Außerhalb des staatlichen Filmsystems produziert, wurde der Film nach Erscheinen prompt auf die Schwarze Liste gesetzt. „The Days“ erzählt die Geschichte des verheirateten Liebespaars Dong (gespielt von Liu Xiaodong) und Chun (gespielt von seiner Frau, der Künstlerin Yu Hong), die nach Ihrem Studium am Beijing Art Institute erbärmlich von der Hoffnung leben, sich eines Tages durch ihre Kunst finanzieren zu können.

Das NRW-Forum legt den Fokus auf die fotografischen Werke sowie Liu Xiaodongs digitale Auseinandersetzung mit der Malerei und präsentiert auch die zusammen mit Wissenschaftlern entwickelte digitale Malmaschine. Im Ausstellungsraum werden von der Malmaschine Bilder, die mit einer auf dem Dach des NRW-Forum installierten Webcam eingefangen werden, in Realzeit auf Leinwand übertragen. Die Langsamkeit, mit der das digitale Bild sich in ein analoges verwandelt, lässt den irritierenden Eindruck entstehen, der Maler würde den Pinsel per Fernsteuerung über die Leinwand führen. Der außerordentlichen Komplexität von Liu Xiaodongs Schaffen nähert sich „Langsame Heimkehr“ nicht nur durch die mediale Aufteilung an den beiden Ausstellungsorten, sondern auch durch eine thematische Aufteilung in vier Kapitel.

Den Ausgangspunkt bildet der Ort Jincheng (Liaoing-Provinz), in dem Liu Xiaodong 1963 geboren wurde und aufwuchs. Das zweite Kapitel behandelt seine Reisen innerhalb Chinas, das dritte das Unterwegssein außerhalb der Heimat und das letzte Kapitel die Heimkehr nach Peking.

Link zur Ausstellung:

www.nrw-forum.de

Download Kalenderdaten:

Kalender