Stadt Köln, ab 23.06.2018, 30 Tage

Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Witterungen – Landschaften und Lebenswelten von Laurenz Berges, Michael Collins und Paola De Pietri

02.03.2018 - 08.07.2018
makk - Museum für Angewandte Kunst Köln

#alleskönner. Peter Behrens zum 150. Geburtstag

17.03.2018 - 01.07.2018
Kölnisches Stadtmuseum

BRETTER, DIE DIE WELT BEDEUTEN - SPIELEND DURCH 2000 JAHRE KÖLN

05.05.2018 - 26.08.2018
Museum für Ostasiatische Kunst Köln

Das gedruckte Bild. Die Blüte der Japanischen Holzschnittkultur

03.12.2017 - 01.07.2018
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte

10.05.2018 - 01.07.2018
Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln/SK Stiftung Kultur

Gert Weigelt. Autopsie in Schwarz/Weiß

23.03.2018 - 27.01.2019
Museum Ludwig

Günter Peter Straschek Emigration – Film – Politik

03.03.2018 - 01.07.2018
Museum Ludwig

Haegue Yang - ETA - 1994-2018 (Wolfgang-Hahn-Preis 2018)

18.04.2018 - 12.08.2018
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Heiter bis wolkig. Naturschauspiele in der niederländischen Malerei

01.06.2017 - 01.07.2018
Skulpturenpark Köln

KölnSkulptur #9

15.10.2017 - 30.06.2019
Museum Ludwig

Name der Fotografin: Aenne Biermann

16.06.2018 - 23.09.2018
KOLUMBA

Pas de deux. Römisch-Germanisches Kolumba

15.09.2017 - 20.08.2018
makk - Museum für Angewandte Kunst Köln

Peter Gowland’s Girls

09.06.2018 - 09.09.2018
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Wallrafs Erbe. Ein Bürger rettet Köln

23.03.2018 - 08.07.2018
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Wohnungslose im Nationalsozialismus

25.05.2018 - 08.07.2018
Käthe Kollwitz Museum Köln

ZEITENWENDE(N) – Aufbruch und Umbruch im Werk von Käthe Kollwitz

19.06.2018 - 16.09.2018

makk - Museum für Angewandte Kunst Köln

Besucheranschrift

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Postanschrift

An der Rechtschule
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Tel.:

(0221) 22123860 oder 22126714

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Im Spielrausch: Von Drachentötern, Königinnen und Pixelmonstern
19.08.2017 - 04.02.2018

Ausstellung

Beschreibung

Die Welt des Spielens ist voll von Sieg und Niederlage, Jagd und Verfolgung oder Rätsel und Eroberung. Avatare, Puppen sowie Spielfiguren agieren als Stellvertreter auf Bildschirmen, Bühnen und Brettern. Diese Figuren bringen ein Set an Fähigkeiten und Eigenschaften mit und erlauben den Spielenden Freiräume und Superkräfte.

Die Ausstellung „Im Spielrausch“ stellt genau diese Mechanismen aus und präsentiert die kulturelle Verortung von Spielen, ihre Funktion ebenso wie ihre historische Entwicklung anhand real erfahrbarer Exponate wie Masken, Puppen, Spielfiguren, Spielfeldern, Screenshots, Trailern, Requisiten oder Textbücher.

Die Schau ist in sechs thematisch unterschiedliche Levels unterteilt und eröffnet durch überraschende Gegenüberstellungen neue Perspektiven auf die verschiedenen Spielwelten. Im Level „Verwandlung & Verkörperung“ tauchen die Besucherinnen und Besucher in die Welt der Rollenspiele ein. Action-Rollenspiele wie „Diablo III“ für Computer und Konsolen knüpfen dabei an ein reiches Repertoire älterer und neuerer (Spiel-)Figuren an. Schon im 19. Jahrhundert lieferte das Papiertheater (Toy-Theatre) Kataloge und Schnittbögen mit definierten Figuren. Auch traditionelle Masken, Handpuppen oder Marionetten bieten wie Avatare ein Spiel jenseits gewohnter körperlicher und sozialen Rollen.

Das Level „Macht & Abstraktion“ manifestiert sich wie in keinem anderen Spiel im Schachspiel. Lange Tradition haben Spielzeugsoldaten aus Zinn oder Papier. Ein schachbasiertes Kriegsspiel mit Spielbrett und Papierfiguren entwickelte 1780 der Braunschweiger Mathematiker Johann C. L. Hellwig, das 1812 für Friedrich Wilhelm III. zu einem umfangreichen Spieltisch erweitert wurde. Machtinsignien, die das Spielgeschehen auf Barockbühnen krönten, finden sich wiederum in Strategiespielen für den Computer wie „Crusader Kings 2“ wieder, deren Spieloberfläche von Machtsymbolen eingerahmt ist.

Zum Wesen des Spielens gehören Spielfreude und Ausgelassenheit genauso wie der spielerische Rausch und der Exzess. Diese vermeintlichen „Schattenseiten“ des Spiels werden im Level „Rausch & Exzess“ beleuchtet. Die Kostümfigurinen Basil Crages für das sogenannte „Rausch-Ballett“ von 1909 stehen stellvertretend für die Ausgelassenheit und den rauschhaften Konsum in den Cabarets und Music Halls des frühen 20. Jahrhunderts. Im Clip von Robbie Cooper wird durch einen Perspektivenwechsel die tunnelhafte Sogwirkung von Videospielen verdeutlicht. Er zeigt ›versunkene‹ jugendliche Spieler aus einer Frontalansicht. Dabei sind die jeweils dazugehörenden Computerspiele nur als Ton präsent.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt mit dem Institut für Medienkultur und Theater sowie der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln.

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