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LOCATION:Eickser Straße\, 53894 Mechernich-Kommern
DESCRIPTION:Vom vorindustriellen Küchengarten über Werkssiedlungen und Kleingartenanlagen bis zum Urban Gardening: Die Ausstellung beleuchtet, wie sich Bedeutung und Aussehen der Nutzgärten gewandelt haben. Dabei spielt die subjektive Seite des Gärtnerns eine große Rolle. In prägnanten Worten schildern Gärtner*innen ihre Motivationen sowie Last und Lust der Gartenarbeit. Die Museumsgäste lernen alte und moderne Nutzpflanzen kennen und können das Wachsen und Reifen von Bohne, Himbeere oder Kartoffel im Laufe eines Gartenjahres verfolgen.\n\nHistorische Gartengeräte oder Ratgeberliteratur zeigen eine erstaunliche Kontinuität der Gartenarbeit. Gärtnern heißt aktiv sein! Dazu fordert die Ausstellung Groß und Klein auf: Inhalte werden beim Puzzeln, Kurbeln oder Suchen vermittelt.\n\nIm Außenbereich gibt es die Möglichkeit, sich an der Gemeinschaftskiste zu beteiligen, zu pflanzen, jäten, gießen und ernten. Hacken, Schaufeln und Gießkanne stehen im Schränkchen vor dem Ausgang bereit.\n\nDas LVR-Freilichtmuseum Kommern bietet öffentliche Führungen durch die Ausstellung, ein pädagogisches Begleitprogramm und Aktionstage im Rahmen von Museumsveranstaltungen an.\n\nSTADT, LAND, GARTEN\nWenn es draußen grünt, blüht und wächst, freuen sich die Museumsgäste des LVR-Freilichtmuseums Kommern immer wieder über die historischen Hausgärten wie auch die „modernen“ Ziergärten im Gelände.\n\nHeute führen die Museumslandwirte, Hauswirtschafterinnen und ehrenamtliche Gartenpat*innen fort, was für die Menschen (nicht nur) im ländlichen Rheinland früher Alltag war. Die Familien ergänzten ihren Speisezettel mit Obst und Gemüse, das sie selbst anbauten. Dies war lebenswichtig.\n\nIn den beengten Städten, die durch die Industrialisierung nach 1850 rasant wuchsen, wünschten sich viele einen Garten, in dem sie ernten und ihre knappe freie Zeit genießen konnten. Brachflächen-Nutzung, Kleingartenanlagen und Siedlungen mit Gärten hinter dem Haus entstanden.\n\nIm „Wirtschaftswunder“ der Nachkriegszeit wichen die reinen Nutzgärten allmählich den Zier- und Freizeitgärten. Heute ist wieder eine Trendwende zu beobachten. Immer mehr Menschen interessieren sich für den biologischen Gemüseanbau und suchen einen Ausgleich zur Stadtwelt und dem Arbeitsalltag. Kleingärten sind wieder gefragt. Und beim Urban Gardening experimentieren junge Menschen auf städtischen Brachflächen mit Beeten in mobilen Behältnissen.\n\nWILDE VIELFALT IM MUSEUM\nIm Rahmen von „Stadt, Land, Garten“ präsentiert ein eigenständiger Raum die „WILDE VIELFALT im Museum“ als Teil des gleichnamigen Projektes. Dieser Ausstellungsbereich blickt auf ökologische Initiativen seit der Eröffnungszeit des Museums vor 60 Jahren und befasst sich mit dem Wert, den Wildkräuter auch heute noch für uns haben. Denn viele „Unkräuter“, die in Gärten, an Wegen und in Feldern wachsen, sind wertvolle Nutzpflanzen.\n\nWas noch zu Großmutters Zeiten selbstverständlich war, wird nun wiederentdeckt: Wildkraut-Produkte wie Löwenzahn-Limonade, Waschmittel mit Seifenkraut und Kleider aus Brennnesselstoff sind im Trend. Viele der wild wachsenden Pflanzenarten, die früher typisch für Äcker und Dörfer waren, sind heute jedoch gefährdet. Im Projekt „WILDE VIELFALT im Museum“ werden diese seltenen Arten erhalten.\n\nDie Stiftung Rheinische Kulturlandschaft führt das 2020 gestartete Projekt als Projektträger gemeinsam mit dem Freilichtmuseum als Kooperationspartner durch. In zwei Pflanzkisten im Außenbereich entdecken die Besucher*innen die aus regionalem Saatgut gezogene Pflanzenvielfalt.
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SUMMARY:Stadt\, Land\, Garten. Wilde Vielfalt zwischen Küchengarten und Feldflur
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