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LOCATION:Friedrich-Ebert-Str. 42\, 47799 Krefeld
DESCRIPTION:Auch das vermeintlich wertefreie Fach Mathematik hat sich in der Zeit 1933 bis 1945 dem nationalsozialistischen Regime angedient. Schnell wurde die Konzeption eines völkischen Mathematikunterrichts entworfen. Dabei wurde von Fachdidaktikern und Schulpolitikern erwogen, den Unterricht grundsätzlich anwendungsorientiert zu gestalten und so uneingeschränkt in den Dienst einer nationalpolitischen Erziehung zu stellen. Damit gemeint waren vor allem Sachaufgaben aus den Bereichen Wehrkunde, Bevölkerungswissenschaft und Biologie. Die Lehrpläne für die Höhere Schule von 1938 fielen zwar etwas gemäßigter aus und hielten an einem Aufbau an der Fachstruktur fest, aber in den Schulbüchern wimmelte es von ideologisch durchtränkten Aufgaben.\nIn dem Vortrag wird auch gezeigt, wie führende Fachdidaktiker aus der Zeit der Weimarer Republik den Mathematikunterricht im Nationalsozialismus entscheidend prägten und wie sie nach 1945 weiterhin wirken konnten.\n\nDer Eintritt ist frei, um Voranmeldung unter ns-doku@krefeld.de wird gebeten. Das Haus freut sich über Spenden.
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SUMMARY:Vortrag Henning Heske „Geometrie des Hakenkreuzes“ – Mathematikunterricht im Nationalsozialismus
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