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LOCATION:Ehrenhof 4-5\, 40479 Düsseldorf
DESCRIPTION:Entgegen der weitläufigen Vorstellung, die Kriegsfotografie sei ein von Männern dominiertes Berufsfeld, gibt es eine lange Tradition von in Kriegsgebieten tätigen Fotografinnen. Sie haben mit derselben Selbstverständlichkeit wie ihre männlichen Kollegen weltweite Krisen dokumentiert und unser Bild vom Krieg maßgeblich mitgeprägt. Im Gegensatz zu diesen erhielten die Fotografinnen häufig uneingeschränkten Zugang zu Familien und Betroffenen, von denen sie besonders emotionale Porträts schufen. Sie waren aber ebenso an vorderster Front tätig und machten Aufnahmen von Kriegsopfern, die den Betrachter nicht schonen.\n\nDie Ausstellung präsentiert rund 140 Arbeiten von acht Fotografinnen aus den letzten 80 Jahren, vertreten sind Carolyn Cole (*1961), Françoise Demulder (1947–2008), Catherine Leroy (1944–2006), Susan Meiselas (*1948),  Lee Miller (1907–1977), Anja Niedringhaus (1965–2014), Christine Spengler (*1945) und Gerda Taro (1910 –1937).\n\nDie Fotografinnen, deren Arbeiten von den europäischen Konflikten der 1930er- und 1940er-Jahre bis zu den jüngsten internationalen Kriegsgeschehen reichen, bedienen sich verschiedenster Bildstrategien und Erzählformen. Ihre Herangehensweisen changieren zwischen der Wahrung sachlicher Distanz, unmittelbarer Direktheit und persönlicher Anteilnahme. Unter den Aufnahmen finden sich intime Einblicke in den Kriegsalltag und Zeugnisse erschütternder Gräueltaten ebenso wie Hinweise auf die Absurdität des Krieges und seiner Konsequenzen.\n\nKuratorinnen: Anne-Marie Beckmann, Felicity Korn\n\nDie Ausstellung wird unterstützt von der Kulturstiftung des Bundes und der Rudolf Augstein Stiftung.
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SUMMARY:Fotografinnen an der Front. Von Lee Miller bis Anja Niedringhaus
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