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LOCATION:Helmut-Kohl-Allee 4\, 53113 Bonn
DESCRIPTION:Die Bundeskunsthalle und die Deutsche Kinemathek präsentieren gemeinsam eine umfangreiche Ausstellung zum Kino der Weimarer Republik. Im Zentrum stehen die Wechselwirkungen zwischen Kino, Kunst und Alltag sowie die Impulse und Diskurse, die vom Kino der Weimarer Republik ausgingen und bis heute nachwirken: Mode und Sport, Mobilität und urbanes Leben, Genderfragen und die Popularität der Psychoanalyse, aber auch die gesellschaftlichen Auswirkungen des Ersten Weltkrieges spiegeln sich im Kino der Moderne.\n\nDie Ausstellung wird insbesondere aus den reichhaltigen Sammlungen der Deutschen Kinemathek schöpfen. Viele der Exponate werden erstmals öffentlich ausgestellt und durch ausgewählte Leihgaben aus den Bereichen Kunst, Design und Architektur aus dem In- und Ausland ergänzt.\n\nZu sehen sind unter anderem Kostümentwürfe und originale Kostüme von Marlene Dietrich, Jenny Jugo und Asta Nielsen, die auf historischen Schaufensterpuppen präsentiert werden. Die Zeichnungen von Filmarchitekten wie Robert Herlth, Erich Kettelhut und Walter Reimann zu Filmen wie „Das Cabinet des Dr. Caligari“ (1920) oder „Metropolis“ (1927) belegen den internationalen Ruf, den die „Babelsberger Bauhütte“ in den 1920er-Jahren genoss. Rekonstruierte Modelle veranschaulichen verschiedene Setsituationen.\nAuch die innovative Kameratechnik, mit der Filme wie „Der letzte Mann“ (F. W. Murnau, 1924) oder „Berlin. Die Sinfonie der Großstadt“ (Walther Ruttmann, 1927) aufgenommen wurden, wird ausgestellt.\n\nZeichnungen von Heinrich Zille, Käthe Kollwitz, Hans Richter und Ella Bergmann-Michel sowie Collagen von Hannah Höch, UMBO und Hermann Bayer belegen das Interesse der bildenden Künstler am neuen Medium Film. Fotografien von Hans Casparius, Yva, Lotte Jacobi, Martin Munkácsi, August Sander und Sasha Stone stehen für eine neue Bildästhetik – von Reportage bis Portrait, die auch das Kino prägte und die das Bild der „Neuen Frau“ wesentlich verbreitete.\n\nZahlreiche Dokumente von Produzentinnen wie Liddy Hegewald, Drehbuchautorinnen wie Thea von Harbou und Luise Heilborn-Körbitz oder Kostümbildnerinnen wie Aenne Willkomm beleuchten das vielfach in Vergessenheit geratene Schaffen von Frauen hinter der Kamera.\nOriginale Handschriften von Filmtheoretikern wie Walter Benjamin, Béla Balázs und Siegfried Kracauer zeugen vom Entstehen der Filmtheorie. Walter Benjamins Filmbibliothek wird für die Ausstellung erstmals rekonstruiert.\n\nArchitekturentwürfe von Hans Poelzig und Erich Mendelsohn stehen für die neuen Kinopaläste und Lichtspielhäuser. Filmische Zeugnisse, bildende Kunst und Alltagsobjekte werden einander gegenübergestellt und erzeugen ein lebendiges Zeitbild. Zahlreiche Medieninstallationen verdeutlichen, wie sehr der Film die Themen der Zeit reflektierte und diese als neues Leitmedium mit prägte.
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SUMMARY:Kino der Moderne. Film in der Weimarer Republik
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