Stadt Köln, ab 25.06.2017, 30 Tage

Kölnisches Stadtmuseum

Konrad der Große. Die Adenauerzeit in Köln 1917 bis 1933

10.06.2017 - 19.11.2017
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

"Russenlager" und Zwangsarbeit. Bilder und Erinnerungen sowjetischer Kriegsgefangener

05.05.2017 - 25.06.2017
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

1917 – In Erinnerung an Luise Straus-Ernst. Die Rekonstruktion ihrer Kriegsausstellung im Wallraf

23.06.2017 - 10.09.2017
Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln/SK Stiftung Kultur

Berliner Secession und Russisches Ballett: Ernst Oppler

10.03.2017 - 28.01.2018
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Blick in die Sammlung: Industrie als Motiv

06.04.2017 - 30.07.2017
artothek - Raum für junge Kunst

Carolin Eidner. A Creature of Doubt and Delay

06.07.2017 - 26.08.2017
Museum Schnütgen - Kunst des Mittelalters

Das Reliquiendiptychon aus der Sammlung Spitzer

13.07.2017 - 17.09.2017
Domschatzkammer Köln

Domschatzkammer Köln. Ewald Mataré und der Kölner Dom

31.03.2017 - 20.08.2017
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Emil Otto Hoppé - Unveiling a Secret

06.04.2017 - 30.07.2017
Schokoladenmuseum Köln GmbH

Fantasien formen Figuren - aus Schokolade

23.05.2017 - 07.01.2018
Museum Ludwig

HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Reena Spaulings

03.06.2017 - 27.08.2017
Käthe Kollwitz Museum Köln

KOLLWITZ 2017 | 150. GEBURTSTAG Gustav Seitz: Ein Denkmal für Käthe Kollwitz

13.06.2017 - 17.09.2017
Museum Ludwig

Kunst ins Leben! Der Sammler Wolfgang Hahn und die 1960er Jahre

24.06.2017 - 24.09.2017
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer

07.04.2017 - 25.06.2017
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Paris erwacht! Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde

07.04.2017 - 09.07.2017
Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Tatort Kambodscha? Einer Fälschung auf der Spur

02.06.2017 - 06.08.2017
Museum Ludwig

Trisha Donnelly: Wolfgang-Hahn-Preis 2017

24.06.2017 - 24.09.2017
Römisch-Germanisches Museum der Stadt Köln

Vorzeitgeschichte(n) - Köln in schriftlosen Zeiten

01.04.2017 - 31.12.2017
Haus des Waldes

Wildes Köln - Jagendes Köln

10.03.2017 - 28.08.2017
KOLUMBA

»Me in a no-time state« – Über das Individuum. 10 Jahre Kolumba! (2007–2017)

15.09.2016 - 14.08.2017
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

„Rassendiagnose: Zigeuner“: Der Völkermord an den Sinti und Roma und der lange Kampf um Anerkennung

07.07.2017 - 08.10.2017

KOLUMBA

Besucheranschrift

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50667 Köln

Postanschrift

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50667 Köln

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Internet:

www.kolumba.de
  • Museum bietet: Regelmäßige Führungen
  • Museum bietet: Parkplatz vorhanden
  • Museum bietet: Montags geöffnet
  • Museum bietet: Behinderten-WC
  • Museum bietet: Teilweise Rollstuhlzugänglich

»Me in a no-time state« – Über das Individuum. 10 Jahre Kolumba! (2007–2017)
15.09.2016 - 14.08.2017

Ausstellung

Beschreibung

Jeder neuzeitliche Kunstbegriff unterstellt die Einzigartigkeit der individuellen schöpferischen Leistung. Bereits im Mittelalter galt der »artifex« als herausgehobene Künstler­persön­lich­keit, die aufgrund ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten zur Innovation befähigt war. Was liegt daher näher, als mit dem Medium Kunst über den Begriff des Individuums zu reflektieren? Mit der spätmittelalterlichen Werkgruppe der »Vier Gekrönten« liefert die Museumssam­m­lung den Anlass dazu. Denn das spektakuläre Ergebnis einer siebenjährigen Restaurierung zeigt deren erhaltene Originalfa­s­sung als brillanten Beleg einer detailreichen Individuation. | Die Frage nach dem Individuum (lat. Unteilbares/ Einzelding) besitzt höchste Aktualität. Wir erleben in einer erschreckenden Weise, wie die Identifikation des Subjekts mit Geld und Macht immer stärkere soziale Missstände produziert, wie Gewalt und Korruption den Zusammenhalt der Gesellschaften zerstören, wie grundlegende Werte – Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und Toleranz – in Frage gestellt und eingeschränkt werden. Terroristische Gewalttaten richten sich gezielt gegen die Freiheit des Individuums und machen die Massen empfänglich für populistische Strategien, für politische Demagogie und religiösen Fanatismus. | Was also prägt das Individuum, was bestimmt sein Handeln? Ist die äußere Erscheinung maßgeblich, etwa in Kleidung und Schmuck, sind es die Dinge, das Auto, der Klingelton des Handys? Welche Bedeutung haben Kultur und Sprache, Heimat und Behausung, reale Existenzbedingungen und soziale Kontexte? Ist das Subjekt überhaupt als autonom und einheitlich zu denken, oder sollte man viel eher von einer Instanz sprechen, die von jedem Einzelnen immer wieder konstruiert und revidiert werden muss? Wie wesentlich ist dabei der Anteil von Vernunft und Wille, Bildung und Glaube, von Erfahrungen und Erinnerungen? Was bedingt eine Haltung, die den Freiraum des Einzelnen in einer solidarischen Gemeinschaft vertritt und erst damit der Fortschreibung Europas eine Perspektive verleiht? | Die am eigenen Bestand orientierte Ausstellung wird um eine große Leihgabe der Hohen Domkirche und um zwei Künstlerräume erweitert, die von Chris Newman und Martin Assig realisiert wurden. Kurt Bennings »opus magnum«, der über die Dauer von vierzig Jahren entstandenen Arbeit »Burgtreswitzmensch«, widmen wir eine eigene Ausstellung.

Ausgestellte Werke des 5. bis 21. Jahrhunderts: Andachtsbildchen, Ars moriendi, Ex Votos, Fotografien, Geduldflaschen, Gemälde, Goldschmiedkunst, Installationen, Kinderzeichnungen, Koptische Textilien, Mappenwerke, Möbel, Roboter, Rosenkränze, Schmuck, Skulpturen, Videos, Volkskunst, Wachsbossierungen, Zeichnungen

Ausgestellte Künstler: Anonymus, Martin Assig, Stephan Baumkötter, Krimhild Becker, Kurt Benning, Anna und Bernhard Blume, Ramón Puig Cuyàs, Beate Eismann, Jeremias Geisselbrunn, Caspar Bernhard Hardy, Bethan Huws, Svenja John, Mirjam Hiller, Franz Ittenbach, Hilde Janich, Hans Josephsohn, Michael Kalmbach, Jannis Kounellis, Konrad Kuyn, Eugène Leroy, Stefan Lochner, Carla Mess¬mann, Chris Newman, Heinrich Parler, Francesco Pavan, Sano di Pietro, Gerd Rothmann, Norbert Schwontkowski, Michael von Savoyen, Richard Serra, Stefan Wewerka, Josef Wolf, Annamaria Zanella

Link zur Ausstellung:

www.kolumba.de

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